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Rechtliches

Aktion: Allen Menschen ein Grab!


Aktion: Allen Menschen ein Grab! Hilfestellungen für Kliniken
10 Forderungen an die Legislative Hilfestellungen für Friedhöfe
Bedeutung der Gräber für Fehlgeburten Hilfestellungen für SeelsorgerInnen
Ergebnisse der Aktion
Chronik der Aktion Startseite

Aktion: Allen Menschen ein Grab!
Grundgesetz

GG Art. 1 (1): Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

GG Art 3 (1): Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vom 28. Mai 1993: Art. 1 Abs. 1 GG erklärt die Würde des Menschen für unantastbar und verpflichtet alle staatliche Gewalt, die Menschenwürde zu achten und zu schützen. Wo menschliches Leben existiert, kommt ihm Menschenwürde zu. Nicht entscheidend ist, ob sich der Träger dieser Würde bewusst ist oder sie selbst zu wahren weiß. Die von Anfang an im menschlichen Sein angelegten potentiellen Fähigkeiten genügen, um die Menschenwürde zu begründen.
Katholischer Krankenhausverband Deutschlands e.V. 8.2001 Vorgeburtliches Leben ist von Anfang an individuelles menschliches Leben. Darum schulden wir auch der Tot- und Fehlgeburt eine der Würde des Menschen entsprechende Bestattung. Den Eltern und nächsten Angehörigen steht es als den zuerst Betroffenen zu, über die Weise der Bestattung zu befinden.
Frage nach dem Menschsein Die "Aktion: Allen Menschen ein Grab!" stellt in besonderer Weise die Frage nach dem Menschsein Wer ist der Mensch? Ab wann ist der Mensch ein Mensch?
Bestattung in Würde? Es sollte davon ausgegangen werden, dass jeder tote Mensch ein Grab bekommt. Menschen mit einem Gewicht von weniger als 500 Gramm (fehlgeborene u.a. Kinder) erhalten in der Bundesrepublik nicht immer diese Würde .
gängige Praxis Die Ursache liegt in den Unterschieden des Bestattungsrechts der Länder . Immer wieder wird mit fehlgeborenen Kindern eher menschenunwürdig verfahren*, da rechtlich zwischen Mensch und Person unterschieden wird .
Antworten der Politik Anfragen an die politische Seite, welche Möglichkeiten verwaiste Eltern besitzen, wenn ihnen aus irgend welchen Gründen die Bestattung ihres fehlgeborenen Kindes verweigert wird, brachten keine verbindliche und zufriedenstellende Aussagen ein.

Daher bemühe ich mich mit der Aktion: Allen Menschen ein Grab! um eine bundesweit einheitliche gesetzliche Regelung für die Bestattung aller Menschen, auch für die mit weniger als 500 Gramm Gewicht. Daher mein Aufruf an alle Betroffene:

Eröffnung der Aktion am 28.12.02, am Tag der unschuldigen Kinder

für verwaiste Eltern
für verwaiste Eltern
für alle Personen


Interaktiver Eintrag in Liste


Interaktiver Eintrag in Liste


Interaktiver Eintrag in Liste

Angaben, dass Ihnen in der BRD die Bestattung Ihres (fehlgeborenen) Kindes verhindert wurde
Beschreibung Ihrer erfolgreichen wie auch erfolglose Bemühung um Bestattung ihres Kindes
Unterstützung durch Angabe Ihrer eMail-Adresse für die Aktion: Allen Menschen ein Grab!

Ich versichere hiermit ausdrücklich, dass ich die hieraus gewonnenen Daten nur privat führe, sie ausschließlich zur Vorlage bei politischen Parteien und Gremien zur Argumentation für den gesetzlichen Handlungsbedarf verwenden werde und für statistische Zwecke auswerte. Es werden keine Einzeldaten veröffentlicht, aus denen die Person ermittelt werden könnte.

Gerne dürfen Sie Freunde und Bekannte, vor allem entsprechende Gruppen und Verbände auf diese Aktion hinweisen und/oder einen Link auf diese Seite setzen. Hierfür können Sie verschiedene Banner herunterladen.

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10 Forderungen an die Legislative

Aus zumeist schmerzreichen und traurigen Erfahrungen heraus fordere ich eine bundeseinheitliche Regelung für die Bestattung von fehlgeborenen Kindern, die folgende Punkte beinhaltet:

  1. Vater und/oder Mutter eines fehlgeborenen Kindes ist ein einklagbares Recht einzuräumen, dass sie ihr fehlgeborenes Kind bestatten dürfen.
  2. Der/Die behandelnde Arzt/Ärztin ist dazu zu verpflichten, die Eltern über ihr Recht der Bestattung zu informieren.
  3. Die Behinderung der Bestattung eines fehlgeborenen Kindes ist unter Strafe zu stellen. Auch der Versuch soll strafbar sein.
  4. Friedhöfe haben entsprechende Plätze für die Bestattung bereitzustellen.
  5. Mutter und/oder Vater eines fehlgeborenen Kindes ist ein einklagbares Recht einzuräumen, dass sie - auf Wunsch auch mit SeelsorgerIn - bei der Bestattung anwesend sein können.
  6. Das Bestattungsrecht soll für fehlgeborene Kinder keine zeitliche oder andere Untergrenzen kennen.
  7. Für die Verwendung des fehlgeborenen Kindes zu wissenschaftlichen oder medizinischen Zwecken soll zumindest ein Elternteil ausdrücklich zustimmen.
  8. Alle fehlgeborene Kinder sollen mit einem gesetzlichen Bestattungszwang beigesetzt werden.
  9. Alle fehlgeborene Kinder, die nicht von den Eltern bestatten werden, sollen Klinik und Kommune in Sammelbestattungen beerdigen und die Kosten übernehmen.
  10. Die hier genannten Punkte 1-9 sollen in gleicher Weise für alle abgetriebene Kinder gelten.

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Bedeutung der Gräber für fehlgeborene Kinder

Die Bedeutung der Gräber für fehlgeborene Kinder kann kaum überschätzt werden. Ihr Sinn geht über die Bedeutung eines üblichen Grabes hinaus und beinhaltet folgende wesentlichen Punkte:

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Hilfestellungen für Kliniken

Kliniken haben kein Verfügungsrecht über fehlgeborene Kinder
Informieren Sie die Eltern über die Möglichkeiten der Bestattung.
- Weisen Sie die Eltern auf örtliche Selbsthilfegruppen hin.
- Klären Sie die Eltern darüber auf, was mit ihrem Kind weiter geschieht.

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Hilfestellungen für Friedhöfe

Karlsruher Kinderfeld - ein beispielhafter Umgang mit fehlgeborenen Kindern
Hanauer Kindergrabmal - ein Beispiel im Umgang mit fehlgeborenen Kindern
- Für den Trauerprozess der verwaisten Eltern ist es nachweislich äußerst hilfreich, wenn sie einen Ort der Trauer um ihr fehlgeborenes Kind haben. Geben Sie den Eltern dieses Grab für ihr Kind.
- Ermöglichen Sie den verwaisten Eltern die Teilnahme an der Bestattung ihres Kindes, ggf. auch ohne Seelsorger

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Hilfestellungen für SeelsorgerInnen

Hitliste der trostreichsten Formulierungen für Ansprachen und Gottesdienste
Handreichung zur Trauerfeier und Beerdigung
- Kirchliche Dokumente betonen immer wieder, dass ein Mensch von Anfang (Verschmelzung von Ei- und Samenzelle) Mensch ist und nicht erst zum Mensch wird. Verhalten Sie sich im Umgang mit dem fehlgeborenen Kind und deren Eltern entsprechend.
- Halten Sie sich an die nachfolgenden Grundregeln:

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* Selbst eine gemeinsame Verbrennung mit aus der Chirurgie anfallenden Körperteilen, wie z.B. Raucherlunge, Zuckerbeine, Blinddärme, Krebsgeschwüre, sehe ich nicht als würdevoller Umgang an. - In den Bestattungsverordnungen der Länder heißt es hierzu immer wieder: Fehlgeburten sind wie "abgetrennte Körperteile (sind) hygienisch einwandfrei und dem sittlichen Empfinden entsprechend zu beseitigen, soweit und solange sie nicht wissenschaftlichen Zwecken dienen", wie auch immer dies umgesetzt wird.
Eine Verbrennung in einem Krematorium ist in meinen Augen pietätvoller. Da Kliniken meist in größeren Städten sind, die auch ein Krematorium besitzen, wäre diese Umsetzung ohne weiteres möglich.

Seit dem 28.12.2002 sind Sie der

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