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verwaiste Väter und Mütter, die in den letzten 30 Jahren während der Schwangerschaft oder während der Geburt ihr Kind verloren habe

 

Liebe verwaiste Mutter,
lieber verwaister Vater,

ich bin Klinikseelsorger in den St.-Vincentius-Kliniken in Karlsruhe und Betreiber der Internetseite www.kindergrab.de. Mehr zu meiner Person finden Sie unter über mich.

Seit über 2 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit verwaisten Eltern, die während der Schwangerschaft oder während der Geburt ihr Kind verloren haben. Im Rahmen dieser Arbeit erhielt ich Anfang Februar 2003 eine Fotokopie eines Artikels einer Fachzeitschrift von einem Prof. Dr., Leiter einer Frauenklinik zugesendet. Hierin wird eine Studie genannt, die den immer wieder geäußerten Wünschen der verwaisten Eltern widerspricht. Für diesen Prof. Dr. ist dieser Artikel offensichtlich eine willkommene Argumentation, entgegen den sonstigen Empfehlungen (z.B. Gottfried Lutz, Barbara Künzer-Riebel: Nur ein Hauch von Leben (seit 1988); Hannah Lothrop: Gute Hoffnung – jähes Ende (seit 1991)) zu handeln.

Um gegen solche und ähnliche Irrtümer wirksam gegenhalten zu können, suche ich ständig nach verwaisten Müttern und Vätern, die bei den Umfragen mitmachen. Je mehr es sind, desto gewichtiger sind die zu machenden Aussagen.

Ein 1. Fragenbogen steht im Internet bereits für Sie bereit. Vermutlich werden jährlich 8 bis 12 neue Fragebögen hinzukommen. Wenn Sie sich irgendwann dazu entschließen sollten, nicht mehr mitzumachen, schicken Sie mir ein E-Mail, in dem Sie mir dies mitteilt. Ich werde dann Ihre E-Mail-Adresse löschen. Außerdem bekommen Sie dann von mir auch eine Abmeldebestätigung.

Ich versichere Ihnen, dass ich vertraulich mit Ihren Daten umgehe. Ich werde keine Daten weitergeben oder veröffentlichen, aus denen Ihre Identitiät zu erschlossen werden könnte. Ihre Anonymität sichere ich Ihnen hiermit ausdrücklich zu.

Ziel der Fragebögen:

Die Antworten sollen auf breiter Basis - d.h. keine Einzelbeispiele, so wichtig sie sind - die Situationen rund um tot- und fehlgeborene Kinder und ihre Eltern beleuchten. Vieles wird auf diesem Gebiet getan, - weil es schon immer so getan wurde, - weil diese Menschen es nicht besser wissen, - weil Veröffentlichungen z.T. auch einseitig oder gar falsch informieren. Mit dem gewonnen Zahlenmaterial soll Aufklärung betrieben und Einfluss genommen werden:

Die Ergebnisse dieser Befragungen werden veröffentlicht. Dies wird geschehen in Buchform, wie aber auch in Beiträgen von verschiedenen (Fach)Zeitschriften und ggf. auch Internetseiten. Vereinzelt werden die Ergebnisse auch bei politischen und kirchlichen Gremien vorgelegt werden, wenn es um tot- und fehlgeborene Kinder und ihren Eltern geht.

Bei jeder neuen Veröffentlichung eines Buches durch mich werde ich Sie hierüber informieren. Bitte sehen Sie dies als meinen Dank an Sie für Ihre Mitwirkung.

Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen hierzu haben, so können Sie mir diese gerne im E-Mail schreiben.